Parodontologie

Parodontologie — Dortmund, NRW

Parodontologie in Dortmund — Zahnfleischbehandlung

Systematische Parodontitistherapie im WiloHealthCube — frühzeitig erkennen, wirksam behandeln

Parodontitis — eine unterschätzte Volkskrankheit

Parodontitis betrifft laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) über 50 % der Erwachsenen ab 35 Jahren. Die bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats verläuft oft lange unbemerkt und kann unbehandelt zum Zahnverlust führen. Frühzeitige Diagnostik und konsequente Therapie erhalten Ihre Zähne langfristig.

Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind über 50 % der 35- bis 44-Jährigen von Parodontitis betroffen.

Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist eine bakterielle Infektion des Zahnhalteapparats — also des Zahnfleischs, des Kieferknochens und der Fasern, die den Zahn im Knochen verankern. Typische Symptome sind Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang und im fortgeschrittenen Stadium lockere Zähne. Risikofaktoren sind unter anderem mangelnde Mundhygiene, Rauchen, Diabetes und genetische Veranlagung.

Unser Behandlungskonzept

1

Diagnostik

Parodontaler Screening-Index (PSI), Taschenmessung an 6 Stellen pro Zahn, Röntgendiagnostik zur Beurteilung des Knochenabbaus.

2

Professionelle Reinigung

Gründliche Entfernung aller supragingivalen Beläge und Zahnstein als Vorbereitung auf die eigentliche PAR-Therapie.

3

Geschlossene Kürettage

Subgingivale Reinigung der Zahnfleischtaschen unter örtlicher Betäubung. Entfernung von Konkrementen und Biofilm aus den Taschen.

4

Re-Evaluation

Nach 3 Monaten erneute Taschenmessung zur Beurteilung des Behandlungserfolgs. Bei Bedarf weiterführende Maßnahmen.

5

UPT / Nachsorge

Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) mit regelmäßigen Kontrollen und professioneller Reinigung — entscheidend für den Langzeiterfolg.

Übernimmt die Krankenkasse?

Seit Juli 2021 übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die systematische Parodontitistherapie inklusive der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) für 2 Jahre. Voraussetzung ist die Genehmigung eines PAR-Behandlungsplans. Die neue PAR-Richtlinie stellt sicher, dass auch die wichtige Nachsorge finanziell abgedeckt ist.

Häufige Fragen zur Parodontologie

Ist Parodontitis heilbar?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die sich mit systematischer Therapie wirksam kontrollieren lässt. In den meisten Fällen lässt sich der Krankheitsverlauf stoppen und das Zahnfleisch stabilisieren. Eine vollständige Heilung im engeren Sinne ist nicht möglich, aber mit konsequenter Nachsorge (UPT) können Zähne langfristig erhalten werden.

Ist die Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Nach der geschlossenen Kürettage kann das Zahnfleisch für einige Tage empfindlich sein. Moderne Instrumente und schonende Techniken minimieren die Beschwerden.

Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung?

Die systematische Parodontitistherapie erstreckt sich über mehrere Wochen bis Monate. Nach der initialen Diagnostik und professionellen Reinigung folgt die geschlossene Kürettage, anschließend eine Re-Evaluation nach 3 Monaten. Die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) wird über mindestens 2 Jahre fortgeführt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Parodontitis-Behandlung?

Seit Juli 2021 übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die systematische Parodontitistherapie einschließlich der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) für 2 Jahre. Voraussetzung ist die Genehmigung eines PAR-Behandlungsplans durch die Krankenkasse.

Wie oft muss ich zur Nachsorge?

Die Nachsorgeintervalle richten sich nach dem Schweregrad der Parodontitis. In der Regel erfolgen Nachsorgetermine alle 3 bis 6 Monate. Die ersten 2 Jahre nach Behandlungsbeginn werden von der GKV im Rahmen der UPT übernommen.

Zahnfleischprobleme? Wir helfen.

Puls' Zahnmedizin im WiloHealthCube, Wilopark 15, 44263 Dortmund. Eröffnung 2027.

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